Warum retten wir Tiere? Tiere zuretten bedeutet nicht, die Welt zuretten. Aber: Für jedes gerettete Tier verändert sich die Welt!
Schatzi erzählt seine Geschichte


Das Schicksal meinte es nicht gut mit mir, als ich im Mai 2010 das Licht der Welt erblickte. Zusammen mit meinem kranken Bruder und meiner Mutter, verbrachte ich die ersten Wochen in einem Stall. Der Besitzer sah in mir nur einen heranwachsenden Fleischlieferanten. Als mein Bruder plötzlich starb, wurde ich in einen Hühnerstall gesperrt und musste mit einer äußerst spärlichen Nahrung auskommen. Duftende Frühlingswiesen sowie Licht und Sonne waren für mich Fremdwörter.
Doch dann erschien mein Schutzengel „Julia". Sie streichelte mich herzlich und brachte mir gutes Futter. Immer wenn ich sie sah, blühte mein kleines Schafherz förmlich auf. Julia berichtete ihrer Mutter „Brigitte" von meinem traurigen Dasein und ohne lange zu überlegen, kaufte mich die tierliebende Familie frei. Die neuen, vierbeinigen Freunde wurden alle vor dem Tod gerettet - aber es waren leider keine Schafe.Deshalb kontaktierten meine Besitzer die Leute vom Sternenhof, wo ich von nun an, mit vielen Artgenossen, ein glückliches Leben führen darf.
Reinhold Jungwirth
Frettchen im Wald ausgesetzt


Ohne Futter und Wasser wurden diese drei verspielten Frettchenmädchen in einem Käfig von Spaziergängern im Wald gefunden.
Die beherzten Finder brachten die zutraulichen Tiere zu Frau Donaubauer nach Untergriesbach. Die wilderfahrene Tierschützerin, mit der auch das Sternenhofteam schon seit einiger Zeit zusammenarbeitet, erkannte sofort, dass es sich bei den Tieren nicht um Iltisse sondern um Frettchen handelte. Frettchen sind eine domestizierte Form von Iltissen, die, wenn sie artgerecht behandelt werden, auch als Haustiere viele Freunde gefunden haben. Die Tiere sind sehr verspielt, neugierig und brauchen ein geräumiges Gehege mit Verstecken und Klettermöglichkeiten. Tägliches Spiel, sowie viel Zuwendung zu ihrem Menschen sind notwendig, damit ein gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden kann. Etliche Tiere suchen die ihnen angebotene Katzentoilette auf. Für Kinder sind diese kleinen Raubtiere nicht geeignet.
Damit Frau Donaubauer wieder Platz für die nächsten Notfälle hat, haben die Frettchen im Sternenhof bei Pocking eine vorläufige Bleibe gefunden. Von dort werden sie an einen erfahrenen Neubesitzer, nur zusammen und mit Schutzvertrag, vermittelt. (Infos unter Tel. 08531/1357090)
Die Tierschützer vom Sternenhof haben es z.Z. auch mit sehr vielen herrenlosen Kätzchen zu tun. In Schachteln ausgesetzt, lebend in die Mülltonne gesteckt oder krank an Straßenrändern liegen gelassen, zeugt von einer wachsenden Brutalität in unserer Gesellschaft.
Kastrieren und Sterilisieren ist die einzige Maßnahme, um die Katzenflut einzudämmen.
Sommerzeit bedeutet für viele Hunde auch quälende Stunden in geparkten PKW'S.
Auch ein geparktes Auto im Schatten, wird in einiger Zeit zur Hitzehölle.
Anmerkung: Wer junge Katzen erschlägt oder Haustiere einfach aussetzt, begeht einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dieser wird, im Falle einer Anzeige, mit Bußgeld geahndet.
Reinhold Jungwirth
Xaverl vor dem Schlachten gerettet:
Er entsprach nicht den Züchtervorstellungen einer "Deutschen Edelziege" und somit war sein Todesurteil besiegelt. Der Zufall wollte es, dass beherzte Tierfreunde vom Schicksal des Böckleins erfuhren und sofort einschritten. Dann ging alles sehr schnell. Ein Ziegenkind im Alter von 3 Monaten, welches das Leben noch kaum gespürt hatte, darf bei uns sein Dasein in Würde verbringen, so lautete unser Entschluß. Zusammen mit dem zukünftigen Paten brachten wir "Xaverl" zum Sternenhof, wo er freundlich von seinen Artgenossen begrüßt wurde. Nach der Kastration wird er in seine neue Ziegen-Familie integriert werden.
Reinhold Jungwirth
Gemeinsame Hilfsaktion. (April 2010)

Der Sternenhof und die Gewerkschaft für Tiere e.V. unterstützen seit einiger Zeit Frau Sabine K. (siehe auch unter „Aktuelles", „Mensch und Tier in Not"). Um die kranke Frau von ihren Großtieren zu entlasten, startete das Sternenhofteam eine Hilfsaktion und transportierte 13 Ziegen zum Gnadenhof in Gut Streiflach. Trotz der zugesagten artgerechten Unterbringung der Ziegen bei Gewerkschaft für Tiere, war der Abschiedsschmerz sehr groß. Ein Stück des Lebens der engagierten Tierfreundin ging von ihr. Sämtliche Tiere hatten eine schlechte Vergangenheit und wurden von Frau K. gerettet und gepflegt.
Für uns war es ein langer Tag mit Transporter und Pferdeanhänger. Die Ziegen sollten absolut bequem und sicher in ihre neue Heimat befördert werden. Die Schutzengel waren auf unserer Seite und so durften wir unsere Freunde heil im Gnadenhof Gut Streiflach abgeben.
Die traumhafte Gehegeanlage wurde von den Ziegen sofort angenommen und schnell konnten neue Freundschaften geschlossen werden.
Für Frau Sabine K. suchen wir jetzt dringend ein neues Zuhause, wo sie mit ihren 24 geretteten Katzen leben kann. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie dieser großen Tierfreundin mit einem kleinen gemieteten Häuschen helfen können. Weiter Informationen erhalten Sie gerne unter der Telefonnummer 0851/34324.
Reinhold Jungwirth und Günter Pacholl
Damhirsche vom Sternenhof

Ohne uns wären sie bereits tot. Gnadenlos abgemetzelt wie ihre Artgenossen auf dem Schlachtfeld der Barmherzigen Brüder (wir berichteten darüber).
Für uns ist es immer ein erhebender Anblick, wenn wir das Gehege unserer 3 Hirsche, „Max"," Moritz" und „Benjamin" betreten und die Zutraulichkeit dieser stolzen Tiere erleben dürfen. In der Reihenfolge ihrer Rangordnung fressen uns die Damhirsche aus der Hand und lassen sich dabei gelegentlich sogar streicheln. Das Verhalten der Tiere zu beobachten, bringt so manchen Besucher ins meditative Grübeln und Sinnieren.
Übrigens: Alle drei Hirsche suchen noch einen Paten, der neben einer Urkunde auch alljährlich eine schöne Abwurfstange von seinem Schützling erhält.
Reinhold Jungwirth
Ein neues Zuhause für Ricky. Die Hilfe für Straßenhunde geht weiter!
Ricky wurde am 08.02.2010 operiert und hat den Eingriff gut überstanden. Inzwischen ist die Wunde in seinem Gesicht kaum mehr zu sehen. Somit stand nichts mehr im Weg, ein neues liebevolles Zuhause für Ricky zu suchen. Wir haben einen wunderbaren Platz gefunden. Wie man sieht, fühlt sich Ricky sichtlich wohl. Es freut uns, dass wir, gemeinsam mit Ihnen, Ricky eine neue Zukunft schenken konnten.
Unsere Arbeit ist aber damit nicht zu Ende. Es warten noch viele Hunde, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir arbeiten bereits an der nächsten Hilfsfahrt für Rumänien und werden diese in einigen Wochen antreten.
Bitte helfen Sie uns auch hier wieder, nur gemeinsam können wir die Situation der Straßenhunde ändern.
Für unsere nächste Fahrt nach Rumänien brauchen wir Ihre Unterstützung.
Wir benötigen: Futter, Transportboxen, Halsbänder und Leinen, Futterschüsseln, Entflohungsmittel, Entwurmungsmittel, Verbandsmaterial und vor allem Geldspende für Kastrationen, Impfungen und medizinische Versorgung vor Ort.
Unterschreiben Sie auch unseren Protestbrief an die rumänische Regierung hier.
Spendenkonto: Sparkasse Passau, Kto 9077397, BLZ 740 500 00
VIELEN DANK
Erwin Denkmayr
Hilfsfahrt nach Rumänien
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihre Hilfe konnten wir Futter für über 1.000,- € und Medikamente für 300,- € nach Rumänien bringen, um die Tiere vor Ort zu versorgen.
Ricky und drei weitere Hunde hatten das Glück, dass sie die Reise mit uns nach Deutschland/Österreich antreten konnten.
Ricky wurde am 21.01.2010 in eine Tierklinik gebracht, wo er nun gründlich untersucht wird. Kommenden Montag wir er geröntgt und dann entscheidet sich die weitere Vorgehensweise. Er hat durch einen nicht bekannten Unfall auch sein rechtes Augenlid verloren und kann somit sein Auge nicht mehr schließen, was ein Austrocknen zur Folge hätte. Im Moment bekommt er täglich mehrmals Augentropfen um es feucht zu halten.
Wir stehen mit einer Spezialklinik für Augenoperationen in Kontakt und versuchen sein Auge zu retten!
Bitte helfen Sie uns durch eine Spende Rickys Auge zu retten.
Wir wollen die Situation der Straßenhunde in Rumänien verbessern und werden deshalb mit den Tierschützern vor Ort auch in Zukunft zusammen arbeiten. Schon in einigen Wochen werden wir erneut nach Rumänien fahren und wieder Futter sowieMedikamente nach Craiova bringen.
Die rumänischen Tierschützer haben alleine um die Stadt Craiova über 10.000 Hunde kastrieren können. Bitte helfen Sie. Ein Sack Hundefutter kostet 15,- € und ernährt einen Hund ca. zwei Wochen. Eine Entwurmungstablette kostet ca. 5,- €. Das Kastrieren eines Hundes kostet in Rumänien 20,- €.
Spendenkonto: Sparkasse Passau, Kto. 9077397, BLZ 740 500 00
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Erwin Denkmayr
Unsere 4 neuen Schweine; "Sascha, Emma, Elli und Silva"

Die vergessenen Schweine aus dem Bayerwald
Mietnomaden hausten mit ihren Tieren auf einem kleinen Bauernhof im Bayr. Wald. Als das Geld verbraucht war und der Schuldenberg übergroß wurde, flüchteten sie in ein anderes Bundesland. Vier Hängebauchschweine waren dabei nicht mehr erwünscht, sodass man sie einfach zurückließ. Ohne die beherzten Nachbarn, die die Tiere entdeckten, fütterten und uns informierten, hätten die Schweine elendig verhungern müssen. Auf dem Sternenhof dürfen sie ab dem Frühjahr 2010 ein artgerechtes Gehege beziehen.
Auch diese geretteten Tiere suchen dringend einen liebevollen Paten. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitere Tiere vor einer ungwissen Zukunft bewahren.
Vielen Dank
Reinhold Jungwirth
GEBOREN UM ZU STERBEN – Fohlenrettung 2009
Viele von ihnen haben bereits das Licht der Welt erblickt und dürfen demnächst ihr kurzes Leben auf traumhaften Almen verbringen. Ab September ist die Idylle vorbei und ein oft grausames Schicksal erwartet unsere blonden Freunde. Alles was nicht gebraucht wird, tritt im ungünstigsten Fall den Weg zu den Tötungsstationen in Italien an. Zuerst aber müssen die Fohlen den grausamen Transport überleben. Zwei Gründe sprechen für diese brutale Behandlung: 1. Der italienische Veterinär besteht auf einer Lebendbeschau (egal wie viel Leben in den Tieren noch steckt). 2. In Italien wird zu Dumpingpreisen geschlachtet.
Wir werden auch heuer wieder in den Versteigungsorten unterwegs sein, kontrollieren, beanstanden und anzeigen, wo die Würde dieser Kreaturen mit Füssen getreten wird. Eine Anzahl von Fohlen darf auch diesmal mit uns den Weg in die Freiheit antreten und ihr Leben bei Pferdeliebhabern verbringen. Aus diesem Grund suchen wir wieder gute Plätze bei verantwortungsbewussten Menschen. Kontakte unter der Telefonnummer: 0851/34324.
Ein kleiner Lichtblick tut sich auf: Am 09.04.2009 trafen sich Tierärzte, Pferdezüchter und zahlreiche Tierschützer zu einem Austausch mit dem Geschäftsführer des Pferdezuchtverbandes Salzburg und erarbeiteten Vorschläge, wie die Situationen an den Versteigerungsorten zugunsten der Pferde verbessert werden können.
von Reinhold Jungwirth
100 Fohlen vor dem Schlachten gerettet
Gemeinsam sind wir stark“ – unter dieses Motto konnte auch heuer wieder die Fohlenrettung gestellt werden. Dass Tierschützer nicht nur streiten können, bewiesen die Mitglieder der Fohlenhilfe St. Leonhard, der Gewerkschaft für Tiere, die Leute von Animal Spirit sowie das Tierschutzteam vom Sternenhof. Viel Vorarbeit war wieder nötig, bis wir dann in den Monaten September und Oktober 2008 zur Tat schreiten konnten. Ausgestattet mit Pferdeanhängern, Großtransportern, zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem „Segen von oben“, gelang es uns, ca. 100 Haflinger- und Kaltblutfohlen vor einem grausamen Transport nach Italien zu bewahren. Neben der vollzogenen Rettung unserer blonden Freunde, konnten wir ein großes Band der Herzlichkeit spannen von den Fohlen über uns bis hin zu den neuen Besitzern.
Vergelts Gott an alle Mitwirkenden, Gönner und Sponsoren – Danke an unsere Schutzpatrone St. Leonhard und Franziskus.
Reinhold Jungwirth