Warum retten wir Tiere? Tiere zu retten bedeutet nicht, die Welt zu retten. Aber: Für jedes gerettete Tier verändert sich die Welt!
Zwei "Zwerge" gerettet

Neben zahlreichen Großpferden, fanden wir auf einer Auktion zwei Minipferde, die in einem Anhänger angebunden waren. Unsere Nachfragen ergaben, dass es sich hierbei um so genannte „Illegale" handelte, die zwischen Haflingern und Norikern nichts zu suchen hatten. Die Gefahr bestand, dass diese Zwerge in dunklen Kanälen verschwinden könnten. Ein sofort eingeleiteter Telefon-Not-Rundruf führte zum Erfolg. Die " Minis" gingen mit uns auf die Reise in Richtung „Freiheit" und dürfen bei liebevollen Pferdefreunden ihr Dasein genießen.
Reinhold Jungwirth
Rettung für Charly

Das Licht der Welt konnte er nur mit einem Auge erblicken. Für den Züchter war er deshalb wertlos und so sollte er schon als Welpe getötet werden. Eine Familie aus dem Landkreis Passau nahm ihn auf und hatte auch zu Beginn viel Freude mit dem Tier. Doch es sollte alles anders werden. Charly wurde erwachsen, kräftig und strotzte nur so vor Tatendrang. Sein Leidensweg begann, als er versuchte, sich in der Rangordnung über seine Familie zustellen. Die Angriffs- und Bissattacken führten dazu, dass der Zwinger seine Dauerbehausung wurde. Spaziergänge mit Herrchen fanden nicht mehr statt. Das Fressen bekam er durch die Zwingerstäbe geschoben. Uns bot sich ein jämmerliches Bild, als wir den Hund monoton aber doch sehr temperamentvoll in seinem Gefängnis die Kreise ziehen sahen. Das Wort „Einschläfern" bekam wieder einen Stellenwert im Leben des Hundes.
Durch unser Einschreiten tat sich ein Signal der Hoffnung auf.
Sehr aufwendig wurde das Tier narkotisiert und in eine Tierklinik gebracht, wo die Computeruntersuchung evtl. einen möglichen Tumor feststellen sollte.
Charly hatte Glück. Schädigungen im Gehirn konnten nicht diagnostiziert werden. Ein Zentrum für verhaltensgestörte Hunde nahm ihn auf und er hat laut Aussage des Fachpersonals sehr gute Chancen, dass er nach der Therapie wieder ein friedliches, hundegerechtes Dasein führen kann. Viel Glück Charly
Reinhold Jungwirth
Schatzi erzählt seine Geschichte


Das Schicksal meinte es nicht gut mit mir, als ich im Mai 2010 das Licht der Welt erblickte. Zusammen mit meinem kranken Bruder und meiner Mutter, verbrachte ich die ersten Wochen in einem Stall. Der Besitzer sah in mir nur einen heranwachsenden Fleischlieferanten. Als mein Bruder plötzlich starb, wurde ich in einen Hühnerstall gesperrt und musste mit einer äußerst spärlichen Nahrung auskommen. Duftende Frühlingswiesen sowie Licht und Sonne waren für mich Fremdwörter.
Doch dann erschien mein Schutzengel „Julia". Sie streichelte mich herzlich und brachte mir gutes Futter. Immer wenn ich sie sah, blühte mein kleines Schafherz förmlich auf. Julia berichtete ihrer Mutter „Brigitte" von meinem traurigen Dasein und ohne lange zu überlegen, kaufte mich die tierliebende Familie frei. Die neuen, vierbeinigen Freunde wurden alle vor dem Tod gerettet - aber es waren leider keine Schafe.Deshalb kontaktierten meine Besitzer die Leute vom Sternenhof, wo ich von nun an, mit vielen Artgenossen, ein glückliches Leben führen darf.
Reinhold Jungwirth
Frettchen im Wald ausgesetzt


Ohne Futter und Wasser wurden diese drei verspielten Frettchenmädchen in einem Käfig von Spaziergängern im Wald gefunden.
Die beherzten Finder brachten die zutraulichen Tiere zu Frau Donaubauer nach Untergriesbach. Die wilderfahrene Tierschützerin, mit der auch das Sternenhofteam schon seit einiger Zeit zusammenarbeitet, erkannte sofort, dass es sich bei den Tieren nicht um Iltisse sondern um Frettchen handelte. Frettchen sind eine domestizierte Form von Iltissen, die, wenn sie artgerecht behandelt werden, auch als Haustiere viele Freunde gefunden haben. Die Tiere sind sehr verspielt, neugierig und brauchen ein geräumiges Gehege mit Verstecken und Klettermöglichkeiten. Tägliches Spiel, sowie viel Zuwendung zu ihrem Menschen sind notwendig, damit ein gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden kann. Etliche Tiere suchen die ihnen angebotene Katzentoilette auf. Für Kinder sind diese kleinen Raubtiere nicht geeignet.
Damit Frau Donaubauer wieder Platz für die nächsten Notfälle hat, haben die Frettchen im Sternenhof bei Pocking eine vorläufige Bleibe gefunden. Von dort werden sie an einen erfahrenen Neubesitzer, nur zusammen und mit Schutzvertrag, vermittelt. (Infos unter Tel. 08531/1357090)
Die Tierschützer vom Sternenhof haben es z.Z. auch mit sehr vielen herrenlosen Kätzchen zu tun. In Schachteln ausgesetzt, lebend in die Mülltonne gesteckt oder krank an Straßenrändern liegen gelassen, zeugt von einer wachsenden Brutalität in unserer Gesellschaft.
Kastrieren und Sterilisieren ist die einzige Maßnahme, um die Katzenflut einzudämmen.
Anmerkung: Wer junge Katzen erschlägt oder Haustiere einfach aussetzt, begeht einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dieser wird, im Falle einer Anzeige, mit Bußgeld geahndet.
Reinhold Jungwirth
Xaverl vor dem Schlachten gerettet:
Er entsprach nicht den Züchtervorstellungen einer "Deutschen Edelziege" und somit war sein Todesurteil besiegelt. Der Zufall wollte es, dass beherzte Tierfreunde vom Schicksal des Böckleins erfuhren und sofort einschritten. Dann ging alles sehr schnell. Ein Ziegenkind im Alter von 3 Monaten, welches das Leben noch kaum gespürt hatte, darf bei uns sein Dasein in Würde verbringen, so lautete unser Entschluß. Zusammen mit dem zukünftigen Paten brachten wir "Xaverl" zum Sternenhof, wo er freundlich von seinen Artgenossen begrüßt wurde. Nach der Kastration wird er in seine neue Ziegen-Familie integriert werden.
Reinhold Jungwirth
Damhirsche vom Sternenhof

Ohne uns wären sie bereits tot. Gnadenlos abgemetzelt wie ihre Artgenossen auf dem Schlachtfeld der Barmherzigen Brüder (wir berichteten darüber).
Für uns ist es immer ein erhebender Anblick, wenn wir das Gehege unserer 3 Hirsche, „Max"," Moritz" und „Benjamin" betreten und die Zutraulichkeit dieser stolzen Tiere erleben dürfen. In der Reihenfolge ihrer Rangordnung fressen uns die Damhirsche aus der Hand und lassen sich dabei gelegentlich sogar streicheln. Das Verhalten der Tiere zu beobachten, bringt so manchen Besucher ins meditative Grübeln und Sinnieren.
Übrigens: Alle drei Hirsche suchen noch einen Paten, der neben einer Urkunde auch alljährlich eine schöne Abwurfstange von seinem Schützling erhält.
Reinhold Jungwirth
Ein neues Zuhause für Ricky. Die Hilfe für Straßenhunde geht weiter!
Ricky wurde am 08.02.2010 operiert und hat den Eingriff gut überstanden. Inzwischen ist die Wunde in seinem Gesicht kaum mehr zu sehen. Somit stand nichts mehr im Weg, ein neues liebevolles Zuhause für Ricky zu suchen. Wir haben einen wunderbaren Platz gefunden. Wie man sieht, fühlt sich Ricky sichtlich wohl. Es freut uns, dass wir, gemeinsam mit Ihnen, Ricky eine neue Zukunft schenken konnten.
Unsere Arbeit ist aber damit nicht zu Ende. Es warten noch viele Hunde, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir arbeiten bereits an der nächsten Hilfsfahrt für Rumänien und werden diese in einigen Wochen antreten.
Bitte helfen Sie uns auch hier wieder, nur gemeinsam können wir die Situation der Straßenhunde ändern.
Für unsere nächste Fahrt nach Rumänien brauchen wir Ihre Unterstützung.
Wir benötigen: Futter, Transportboxen, Halsbänder und Leinen, Futterschüsseln, Entflohungsmittel, Entwurmungsmittel, Verbandsmaterial und vor allem Geldspende für Kastrationen, Impfungen und medizinische Versorgung vor Ort.
Unterschreiben Sie auch unseren Protestbrief an die rumänische Regierung hier.
Spendenkonto: Sparkasse Passau, Kto 9077397, BLZ 740 500 00
VIELEN DANK
Erwin Denkmayr
Hilfsfahrt nach Rumänien
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihre Hilfe konnten wir Futter für über 1.000,- € und Medikamente für 300,- € nach Rumänien bringen, um die Tiere vor Ort zu versorgen.
Ricky und drei weitere Hunde hatten das Glück, dass sie die Reise mit uns nach Deutschland/Österreich antreten konnten.
Ricky wurde am 21.01.2010 in eine Tierklinik gebracht, wo er nun gründlich untersucht wird. Kommenden Montag wir er geröntgt und dann entscheidet sich die weitere Vorgehensweise. Er hat durch einen nicht bekannten Unfall auch sein rechtes Augenlid verloren und kann somit sein Auge nicht mehr schließen, was ein Austrocknen zur Folge hätte. Im Moment bekommt er täglich mehrmals Augentropfen um es feucht zu halten.
Wir stehen mit einer Spezialklinik für Augenoperationen in Kontakt und versuchen sein Auge zu retten!
Bitte helfen Sie uns durch eine Spende Rickys Auge zu retten.
Wir wollen die Situation der Straßenhunde in Rumänien verbessern und werden deshalb mit den Tierschützern vor Ort auch in Zukunft zusammen arbeiten. Schon in einigen Wochen werden wir erneut nach Rumänien fahren und wieder Futter sowieMedikamente nach Craiova bringen.
Die rumänischen Tierschützer haben alleine um die Stadt Craiova über 10.000 Hunde kastrieren können. Bitte helfen Sie. Ein Sack Hundefutter kostet 15,- € und ernährt einen Hund ca. zwei Wochen. Eine Entwurmungstablette kostet ca. 5,- €. Das Kastrieren eines Hundes kostet in Rumänien 20,- €.
Spendenkonto: Sparkasse Passau, Kto. 9077397, BLZ 740 500 00
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Erwin Denkmayr
Unsere 4 neuen Schweine; "Sascha, Emma, Elli und Silva"

Die vergessenen Schweine aus dem Bayerwald
Mietnomaden hausten mit ihren Tieren auf einem kleinen Bauernhof im Bayer. Wald. Als das Geld verbraucht war und der Schuldenberg übergroß wurde, flüchteten sie in ein anderes Bundesland. Vier Hängebauchschweine waren dabei nicht mehr erwünscht, sodass man sie einfach zurückließ. Ohne die beherzten Nachbarn, die die Tiere entdeckten, fütterten und uns informierten, hätten die Schweine elendig verhungern müssen. Auf dem Sternenhof dürfen sie bald in ein artgerechtes Gehege beziehen.
Auch diese geretteten Tiere suchen dringend einen liebevollen Paten. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitere Tiere vor einer ungwissen Zukunft bewahren.
Vielen Dank
Reinhold Jungwirth
.
100 Fohlen vor dem Schlachten gerettet
Gemeinsam sind wir stark“ – unter dieses Motto konnte auch heuer wieder die Fohlenrettung gestellt werden. Dass Tierschützer nicht nur streiten können, bewiesen die Mitglieder der Fohlenhilfe St. Leonhard, der Gewerkschaft für Tiere, die Leute von Animal Spirit sowie das Tierschutzteam vom Sternenhof. Viel Vorarbeit war wieder nötig, bis wir dann in den Monaten September und Oktober zur Tat schreiten konnten. Ausgestattet mit Pferdeanhängern, Großtransportern, zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem „Segen von oben“, gelang es uns, ca. 100 Haflinger- und Kaltblutfohlen vor einem grausamen Transport nach Italien zu bewahren. Neben der vollzogenen Rettung unserer blonden Freunde, konnten wir ein großes Band der Herzlichkeit spannen von den Fohlen über uns bis hin zu den neuen Besitzern.
Vergelts Gott an alle Mitwirkenden, Gönner und Sponsoren – Danke an unsere Schutzpatrone St. Leonhard und Franziskus.
Reinhold Jungwirth