Rumänien - Legalisierung von Massenmord an Hunden geplant!  

Die Herbert-Denk-Stiftung startet spektakulären Protestaufruf in München

Stand: 05.02.2010

Durch die enge Zusammenarbeit mit Tierschützern in Rumänien erfuhr die Herbert-Denk-Stiftung, dass das grausame Morden der rumänischen Straßenhunde wieder aufgenommen werden soll. Seit dem 15. Januar 2008 gibt es in Rumänien ein Gesetz, welches das Töten von Streunerhunden dort verbietet. Bis zu diesem Tag wurden sie für mehr als 20 Jahre von städtischen Tierfängern verfolgt und auf grausame Weise getötet. Das Morden der Tiere wurde durch dieses Gesetz zwar vermindert, es fanden jedoch keinerlei Maßnahmen seitens der Politik statt, die Vermehrung der Tiere zu kontrollieren. Tierschützer sammelten so zehntausende der Hunde ein um sie zu kastrieren, zu impfen und zu kennzeichnen. Die Hunde wurden dann zum Teil wieder in die Freiheit entlassen. Die Herbert-Denk-Stiftung unterstützt diese Arbeit mit dem Projekt „Hilfe für Rumänien". Dennoch ist manchen Politikern die hohe Anzahl der Straßentiere ein Dorn im Auge. Seit dem 04.02.2010 wird in Rumänien darüber diskutiert, das bestehende Tierschutzgesetz zu kippen um die vielen Straßenhunde wieder legal töten zu können. Einige der rumänischen Politiker machen sich für dieses schreckliche Massaker stark. Diese Politiker gilt es zu überzeugen, dass nicht das Töten der Tiere eine Verbesserung der Situation bringt, sondern einzig und allein das Kastrieren. Dieses brutale Morden darf auf gar keinen Fall geduldet werden. Die städtischen Tierfänger und Vernichtungslager dürfen ihre Arbeit auf gar keinen Fall wieder aufnehmen, um tausende von Tieren zu Tode zu quälen.

Für die Herbert-Denk-Stiftung ist diese Nachricht ein Skandal! „Grausame Vernichtungsfeldzüge können die Anzahl der herrenlosen Tiere nicht eindämmen, nur das Einfangen und Kastrieren bringt den Erfolg auf lange Sicht", so Erwin Denkmayr, von der Herbert-Denk-Stiftung. Somit wird sich die Herbert-Denk-Stiftung weiterhin für das Kastrieren der Tiere in Rumänien und gegen das wahllose Töten dieser armen Kreaturen stark machen, um den Tieren vor Ort zu helfen. Es darf auf gar keinen Fall eine Änderung des Gesetzes geben. Die Herbert-Denk-Stiftung fordert, dass Steuergelder nicht damit verschwendet werden, um herrenlose Hunde tierschutzwidrig abzuschlachten. Es ist sinnvoller die Gelder für die Kastration dieser Tiere zu verwenden.

Die Herbert-Denk-Stiftung wird deshalb am Montag den 08.02.2010 in München einen internationalen Protestaufruf gegen das Vorhaben rumänischer Politiker starten.

Als Unterstützung für die Rumänischen Tierschützer und für die Rettung der Hunde in Rumänien werden wir am Montag vor dem rumänischen Konsulat in München mit einer spektakulären Demonstration beginnen.

Es darf nicht die jahrelange Arbeit von Tierschützern in Rumänien zerstört werden.

Bitte helfen Sie uns, und unterschreiben Sie das Protestmail, es geht an alle rumänischen Politiker die für diesen Skandal verantwortlich sind!


Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Nachricht, dass Sie die Tötung herrenloser Tiere in Rumänien wieder legalisieren wollen, bin ich sehr enttäuscht. Es war ein großer Schritt in die richtige Richtung, als Sie am 15. Januar 2008 das momentan gültige Gesetz zum Schutze dieser Tiere verabschiedet haben. Als EU-Mitgliedsstaat haben Sie gewisse politische und auch moralische Verpflichtungen einzuhalten. Wenn Sie das bestehende Tierschutzgesetz kippen und somit grünes Licht für die grausamen Morde an tausenden von Straßentieren geben, dann kommen Sie diesen Verpflichtungen keinesfalls nach. Es zeigt nur, dass Sie dieser Herausforderung nicht gewachsen sind und sehr kurzsichtig handeln. Sie treten so die jahrelange Arbeit engagierter Tierschützer mit Füßen und zeigen dadurch, dass Sie ernst gemeinte Hilfe nicht wertschätzen.

Mit Vernichtungsfeldzügen werden Sie das Problem der großen Anzahl herrenloser Tiere nicht in den Griff bekommen. Es wäre nur eine kurzfristige Lösung des Problems. Nur durch nachhaltiges Handeln, sprich durch das Kastrieren der Tiere, können Sie die Population gezielt regulieren.

Steuergelder sollen nicht dafür verwendet werden, Tiere auf brutalste Weise zu töten. Dies wäre nicht nur moralisch gesehen ein großes Verbrechen, sondern auch eine unnötige Verschwendung. Verwenden Sie die Gelder um die Tiere zu kastrieren und um die Bevölkerung aufzuklären. Eine aufgeklärte Gesellschaft hilft ebenfalls, die große Anzahl der streunenden Hunde zu dezimieren. Mit dem Vernichten der Tiere vermitteln Sie keine moralischen Werte und zeigen keinerlei Empathie für ein fühlendes Lebewesen. Sie fördern dadurch nur die Brutalität der Bevölkerung und zeigen, dass man keine Achtung vor dem Leben der Tiere zu haben braucht.

Ich fordere Sie hiermit auf, das bestehende Tierschutzgesetz so zu belassen und barbarische Vernichtungsfeldzüge zu unterlassen. Handeln Sie nachhaltig. Unterstützen Sie den Tierschutz bei der Kastration der Tiere und klären Sie die rumänische Bevölkerung auf, um mit den moralischen Werten und Pflichten anderer EU-Mitgliedstaaten gleichzuziehen.

Zeigen Sie Herz und Verstand!

Dear Sir or Madame,

I’m deeply disappointed with the news of legalizing again the killing of stray animals in Romania. It was a step in the right direction when you passed the law to protect those animals on 15th of January, 2008. As an EU member state you have to meet certain political and moral commitments. If you change the law in force that protects stray animals and allow hence the brutal murders of thousands of animals you do not discharge your duties at all. This action only shows that you can’t deal with this challenge and that you act very short-sighted. You ride roughshod over the years of work of committed animal conservationists and show thus that you do not value genuine help.

You will not get the problem of the huge number of abandoned animals under control by killing them. This solution of the problem would only be of limited duration. You can only control the population and make a lasting improvement by castrating those animals.

Taxpayers’ money should not be used to kill animals in the most brutal way. This would not only be a big moral crime, it would also be an unnecessary waste. Use the money to castrate the animals and to teach and inform your population. An educated population helps to decimate the number of stray dogs, too. You do neither impart moral values by exterminating those animals nor show any empathy for a living thing that feels. Thus you just foster the brutality of the population and you show that one needn’t have any respect for the life of an animal.

You are requested to leave the law that protects the animals at that and to omit the barbarous killing of stray animals. Make a lasting improvement of the situation. Support the societies for the prevention of cruelty to animals with the castration of the animals and educate the Romanian population to catch up with the moral values and duties of the other EU member states.

Show sensitivity and reason.

Yours faithfully,

Stimate domn/doamna,

Am fost foarte dezamagit de vestile privind modificarea legii privind uciderea animalelor strazii in Romania. Promulgarea legii privind protectia animalelor din 15 ianuarie 2008 a fost un pas in directia corecta. Ca stat membru UE ar trebui sa indepliniti anumite angajamente politice si morale. In cazul in care schimbati legea aflata in vigoare privind protectia animalelor si permiteti astfel uciderea brutala a animalelor fugiti practic de responsabilitate. Aceasta actiune dovedeste practic faptul ca nu faceti fata acestei provocari si ca ganditi doar pe termen scurt. Calcati in picioare anii de munca ai celor care protejeaza animelele implicandu-se trup si suflet si dovediti astfel ca nu apreciati deloc ajutorul acordat.

Uciderea animalelor abandonate nu rezolva si nu tine sub control problema acestora. Aceasta solutie este una de moment. Controlul inmultirii populatiei si rezolvarea pe termen lung a acestei probleme se poate face doar prin metoda castrarii/sterilizarii.


Contributia platitorilor de taxe si impozite nu ar trebui sa fie folosita pentru a ucide animalele in mod brutal. Aceasta actiune nu este numai o crima morala dar si o risipa care nu este necesara. Folositi banii pentru a castra animalele si pentru a educa si informa populatia. Prin educarea populatiei numarul de caini vagabonzi se poate decima. Prin exterminarea acestor animale nu promovati valorile morale si nici nu dovediti empatie fata de o creatura care simte.

Asadar incurajati violenta in randul populatiei si promovati ideea ca nimeni nu ar trebui sa respecte viata unui animal.

Va cerem sa pastrati legea privind protectia animalelor si sa renuntati la uciderea barbara a animalelor de pe strada. Faceti de asa natura incat sa imbunatatiti situatia pe termen lung. Sprijiniti asociatiile pentru e preveni cruzimea fata de animale prin castararea acestora si prin a educa populatia din Romania pentru a-si insusi valorile morale si indatoririle fata de alte state membre UE.

Va rugam sa dati dovada de sensibilitate si ratiune.

Cu respect,


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Demo vor dem rumänischen Konsulat in München

Am Montag, den 08.02.2010 organisierte der Sternenhof eine Demonstration um auf das Vorhaben der Politiker, die Streuner in Rumänien wieder legal abzuschlachten, aufmerksam zu machen. Auch andere Vereine waren bei dieser Demo anwesend. Die Botschaft zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Tierschützer und bat um ein Gespräch. Erwin Denkmayr erklärte dem Konsul, dass der Sternenhof in jedem Fall versuchen wird, die Regierung von Rumänien von einer Gesetzesänderung abzubringen. Die Proteste werden weitergehen. Der Konsul versprach die Forderungen der Herbert-Denk-Stiftung, nämlich

  • von einer Gesetzesänderung abzusehen
  • die Straßenhunde zu kastrieren statt sie zu töten und
  • die Aufklärung der Bevölkerung zum Schutze der Tiere

der Regierung von Rumänien vorzulegen. Wir werden uns weiterhin für die Straßenhunde von Rumänien stark machen. Sie können uns dabei mit einer Sachspende für die nächste Hilfsfahrt nach Rumänien oder mit einer Geldspende, um die Kastration und medizinische Versorgung dieser Tiere zu gewährleisten, unterstützen.

 

Der Protest alleine reicht allerdings nicht. Die Tiere sind auf mehr Hilfe angewiesen. Nach dem Motto nicht nur reden sondern auch handeln wird die Herbert-Denk-Stiftung weiterhin Hilfstransporte nach Rumänien organisieren und Spenden für die Kastration und medizinische Versorgung dieser Tiere sammeln. Bitte helfen Sie uns auch auf diesem Weg erfolgreich zu arbeiten. Spenden Sie auf unten stehendes Konto. Jeder Euro hilft uns den Tieren vor Ort zu helfen.

Spendenkonto Deutschland: Sparkasse Passau; Kto. 9077397; BLZ 740 500 00

Spendenkonto Österreich: Sparkasse Oberösterreich; Kto. 32102485567; BLZ 20320

IBAN: DE39740500000009077397; BIC/SWIFT: BYLADEM1PAS

 

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